Textilindustrie Schwäbische Alb

Auf der schwäbischen Alb hat die Textilindustrie eine lange Tradition. Bereits früh war die Arbeit in Textilbetrieben ein wichtiger Nebenerwerb zu den spärlichen Einnahmen aus der Landwirtschaft. Die rauen klimatischen Verhältnisse machten zwar den Ackerbau mühsam, Schafe fanden auf den weiten Ackerflächen genügend Nahrung und dienten als genügsame Wolllieferanten. Dies führte dazu, dass Ende des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung der Textilindustrie immer weiter voranschritt und den wichtigsten wirtschaftlichen Zweig der Region darstellte.

Heute hat sich das Bild auf der schwäbischen Alb jedoch grundlegend geändert. Nur noch wenige Textilunternehmen können dem harten Konkurrenzkampf mit Niedriglohnländern in Osteuropa und Asien bestehen. Viele ehemalige Fabrikgebäude stehen leer oder dienen inzwischen anderen Zwecken.

So auch das ehemalige Fabrik-Gebäude der Firma Mayer & Cie in Albstadt-Tailfingen. Es beherbergt heute das heutige Maschenmuseum über die Geschichte der Maschen- und Textilindustrie im Raum Albstadt. Hier können Besucher ein breites Themenspektrum aus der Zeit der bäuerlichen Selbstversorgung bis hin zur modernen Textilproduktion erleben.

Weitere Informationen: http://www.albstadt.de/museen/maschenmuseum