Volkskrankheit Nummer 1 – Rückenschmerzen

20.September.2015

Das lange Sitzen am Schreibtisch, das Tragen von schweren Gegenständen, sich bücken oder belastendes Übergewicht – das alles und noch vieles mehr können Ursachen für Beschwerden im Rücken sein. Rückenschmerzen sind schon lange keine Seltenheit mehr. Im Jahr 2014 gaben bereits 66% der Deutschen an, mindestens einmal im Jahr an Rückenschmerzen zu leiden. Noch vor 10 Jahren waren es nur 33% der Deutschen, die sich über Schmerzen im Rücken beschwerten. Leider sind es inzwischen auch immer mehr Kinder, die über Rückenschmerzen klagen. Ein Grund hierfür ist der zunehmende Bewegungsmangel auch schon in jungen Jahren. Dabei ist eine Stärkung der Rückenmuskulatur durch Bewegung im Kindesalter besonders wichtig. Kinder sind inzwischen schon immer früher schulischem Stress ausgesetzt und müssen am Tag über eine längere Zeit am Schreibtisch sitzen. Immer öfter werden Kinder außerdem mit dem Auto zur Schule gebracht oder verbringen einen Großteil ihrer Zeit sitzend vor dem Computer oder dem Fernseher.

Doch wie kann man Rückenschmerzen vorbeugen und was hilft wirklich, wenn man sie hat?

  • Um Rückenschmerzen vorzubeugen hilft eine korrekte Haltung. Vor allem, wenn man einen Beruf am Schreibtisch ausübt. Bereits bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass der Stuhl und die Schreibtischhöhe dem Kind genau angepasst werden. Dabei sollte unbedingt auf die Rückenhaltung des Kindes geachtet werden!
  • Doch auch viele Eltern sind, was das Sitzen angeht, kein wirkliches Vorbild für ihre Kinder. Durch das lange Arbeiten am Schreibtisch wird auf die Haltung des Rückens nicht sonderlich geachtet. Der Rücken ist dabei oft krumm und schief und die Handgelenke sind dauerhaft angewinkelt. Gelegentliches Aufstehen und Umherlaufen entlastet die Muskulatur und bringt nebenbei auch noch den Kreislauf in Schwung.
  • Wer Rückenschmerzen im Alltag vorbeugen möchte sollte zusätzlich mit gesunder Bewegung anfangen. Vor der Arbeit könnte man die Kinder einfach einmal zu Fuß anstatt mit dem Auto zur Schule bringen. Wer mit der Straßenbahn fährt, der sollte sich überlegen, wie weit die Strecke wirklich ist oder ob es sich nicht doch lohnt die Strecke zu Fuß zu laufen?!
  • Wer keine andere Möglichkeit hat als das Auto, die Straßenbahn oder den Bus vermehrt zu nutzen, der sollte trotzdem jetzt etwas für seinen Rücken tun. Es gibt zahlreiche Übungen, die Zuhause oder im Büro z.B. in den Pausen gemacht werden können:

Wer aber bereits unter Rückenschmerzen leidet hat folgende Möglichkeiten diese zu behandeln:

Sinnvoll ist die Behandlung von Rückenschmerzen mit Hilfe von Wärme.
Wärme fördert die Durchblutung und löst dadurch Verspannungen auf sanfte und natürliche Weise. Dabei sollte drauf geachtet werden, dass die Wärme nicht nur oberflächlich auf der Haut, sondern tiefenwirksam in das Gewebe eindringen kann. Cremes, die auf der Haut, aufgetragen werden, können alleine oftmals nicht viel bezwecken. Für eine gleichbleibende Wärmebehandlung an den schmerzenden Stellen sind Rückenwärmer z.B. mit Angorawolle ideal. Durch die natürlichen Hohlfasern des Angorahaares kann die Körperwärme gespeichert und gleichmäßig wieder abgegeben werden. Wer sich unter der Woche nicht bewegen kann oder will, sollte sich zumindest am Wochenende genügend bewegen und Sport machen. Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking können die Rücken- und Bauchmuskulatur stärken und somit Rückenschmerzen lindern. Wer bereits unter Rückenschmerzen leidet sollte Sportarten die schnelle ruckartige Bewegungen hervorrufen, wie zum Beispiel Tennis, Turnen oder Golfen, vermeiden. Diese können bei Rückenbeschwerden die Schmerzen zusätzlich verschlimmern.

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